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Geschichte und Entwicklung des "Oberweser Sägewerkes"
| 1957 | Erwerb des Sägewerkes auf dem Wege einer Ersteigerung durch den Firmengründer Heinrich Heine mit der Absicht, die zum Familieneigentum gehörende "Holzhandlung Heine" in Hameln kostengünstiger durch Eigenproduktionen zu versorgen und zu unterstützen. Die Produktion war auf die Be- und Verarbeitung von Nadelhölzern für den Bau- und Schnittholzbedarf ausgerichtet. Zum Zeitpunkt des Erwerbes befand sich dieses Sägewerk in Grave, direkt an der Weser gelegen. |
| 1963 | In diesem Jahr erfolgte die Verlegung des gesamten Werkes an den heutigen Platz, um der permanenten Hochwassergefahr zu entgehen, den Fuhrleuten die Belieferung zu erleichtern und den Verkehr von Langholzwagen vom Ort fernzuhalten. |
| 1. Juli 1976 | Eintritt der dritten Tochter des Firmengründers, Ingeborg Heine, in das Familienunterunternehmen. |
| 1982 | In diesem Jahr wurde der Betrieb in die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft umgewandelt mit dem Firmennamen "Oberweser Sägewerk Heinrich Heine GmbH". Geschäftsführer war der Firmengründer. Die Tochter Ingeborg Heine wurde gemäß dem Gesellschaftsvertrag zur "stellvertretenden Geschäftsführerin" berufen. |
| November 1993 | Der Firmengründer verstarb infolge seines zweiten Herzinfarktes während der Arbeit in seinem Sägewerk kurz vor Vollendung seines dreiundsiebzigsten Lebensjahres. Die Tochter Ingeborg Heine übernahm als nunmehr alleinige Geschäftsführerin die Leitung des Sägewerkes das den Namen nicht änderte und unter dem es bis heute firmiert. Unter ihrer Führung wurden weitere Maschinen erworben und die Produktion markt- und nachfragebedingt verändert, so dass nunmehr der Schwerpunkt auf der Produktion von Verpackungshölzern, wie Paletten liegt. Bau- und Schnittholz wird aber nach wie vor angeboten und nach Auftrag produziert. |
| 2007 | Fünfzigjähriges Bestehen "Oberweser Sägewerk Heinrich Heine GmbH". |
| 02./03. Juli 2008 | Sägehalle und Einrichtung werden durch ein Feuer total vernichtet. Die Schadenhöhe wird von der Versicherung nach schwierigen Verhandlungen auf EUR 205.000 für das Gebäude und EUR 1.120.000 für die Einrichtung ermittelt. Am gleichen Tag entscheidet sich die Geschäftsführerin für den Wiederaufbau und das Weitermachen unter neuen geänderten Bedingungen. Die Produktionskonzentration liegt überwiegend auf der Herstellung von Kanthölzern, Bohlen und Brettern für Kunden , als auch für unsere angeschlossene Palettenfertigung. Das benötigte Material dafür wird zukünftig mit leistungsstärkeren Maschinen selbst eingeschnitten. |
| Dezember 2008 | Der Bauantrag wird beim Bauordnungsamt in Holzminden eingereicht. |
| 17. April 2009 | Das Richtfest wird zusammen mit den beteiligten Handwerkerfirmen zünftig gefeiert. |
| 21. Juli 2009 | Die neue Produktionshalle mit den neuen Maschinen und Anlagen ist soweit fertiggestellt, dass der erste komplette Probeschnitt durchgeführt werden kann. Es zeigen sich eine Reihe von Schwachstellen. Diese sind inzwischen beseitigt.. |
| 29. August 2009 | Das neue "Sägewerk" wird mit einem "Tag der offenen Tür" offiziell eingeweiht. |



