Rundgang durch das Oberweser Sägewerk Heinrich Heine - Fertigung von Schnittholz, Kantholz und Paletten

Firmenrundgang

Der Produktionsablauf in unserem Sägewerk ist in einzelne von einander abhängige - teilweise auch unabhängige - Prozeßeinheiten gegliedert.

Beginnend mit einem direkt an der Fahrbahn gelegenen Rundholzplatz. Hier liefern die Holzfuhrleute den Rohstoff in Form von Stammholz und/oder Abschnitten an. Um System in die Lagerung des Rohstoffes zu bekommen, schließt eine Rundholzsortieranlage an. Diese ist mit einer computergesteuerten Vermessung ausgestattet, welche das Stammholz nach Länge und Durchmesser vermißt, nach individueller Eingabe ablängt und abschließend zusammen mit den angelieferten Abschnitten in die entsprechenden Boxen sortiert. Abschnitte mit zu großen Wurzelanläufen werden mit der Hilfe eines Kranes einem Wurzelreduzierer zugeführt. Diese reduzierten Abschnitte werden entweder sofort in den laufenden Produktionsprozeß geleitet oder ebenfalls in den Boxen gelagert. Die anfallende Frässpäne wird über ein Band als Sägenebenprodukt in Container gefördert.

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Dem Rundholzplatz folgt das Herz unseres Sägewerkes: die Einschnittlinie. Hier wird das Rundholz zu Schnittholz verarbeitet. Über Förderanlagen kommt das Rundholz zum "Gatter". technische Einrichtung
Dieser Prozeß heißt mit Fachbegriff "Vorschnitt". Das Gatter verarbeitet das Rundholz zu Bohlen und Brettern. Das anfallende Sägemehl wird in eine Vibrorinne und Förderbänder geleitet, die es - ebenfalls als Sägenebenprodukt - in dafür vorgesehene Container außerhalb der Sägehalle transportieren. Die Bohlen und Bretter werden hinter dem Gatter über Förderanlagen zu einem modernen und sehr flexiblen "Doppelsäumer" geführt.

technische Einrichtung Hier erfolgt der sogenannte "Nachschnitt". Die Bohlen werden zu Kanthölzern aufgetrennt, die Bretter besäumt. Das hier anfallende Sägemehl wird ebenfalls in die Vibrorinne und Förderbänder geleitet und in die dafür vorgesehenen Container transportiert. Die hinter dem Doppelsäumer anfallenden Schwarten und Spreißel werden über Förderanlagen einem Hacker zugeführt, wo sie zu Hackschnitzel weiterverarbeitet werden. Diese werden ebenfalls als Sägenebenprodukte in einen weiteren Container außerhalb der Sägehalle transportiert. Aufgrund dieser Trennung können wir alle Sägenebenprodukte sortenrein zum Verkauf anbieten. Die Kanthölzer, Bohlen und Bretter werden computergesteuert sortiert und über Förderanlagen aus der Halle zum Paketier- und Stapelplatz herausgeführt. So ist aus Rundholz Schnittholz geworden.

Auf dem Paketier- und Stapelplatz wird das Schnittholz manuell nach Qualität und Abmessung sortiert, geprüft und entweder als Halbfertigprodukt für die Weiterverarbeitung oder als Fertigprodukt zu Versandpaketen gestapelt. Entsprechend dem Kundenauftrag kann das Schnittholz mit einer separaten Paketkappsäge auf die gewünschte Länge ( +/- 1mm) gekappt werden. Die Halbfertigprodukte werden bis zur Weiterverarbeitung und die Fertigprodukte bis zum Abtransport auf unserem Schnittholzplatz gelagert.

Der Vertrieb/ Abtransport unserer Fertigprodukte erfolgt überwiegend mit dem eigenen Sattelzug. Ein Vorteil für unsere aktuellen und zukünftigen Kunden besteht darin, dass wir den/die Kunden ohne zeitlichen Verzug direkt anfahren und beliefern können. Die kurzfristige Belieferung ist unsere Stärke, drückt unseren Service und unsere Flexibilität aus.

Logistik im Oberweser Sägewerk